Fehlstart

•2009/12/03 • 9 Kommentare

Normalerweise schreibe ich ja nicht so gern unter der Rubrik „Mein Leben und ich“. Aber was mir heute passiert ist, muss ich einfach mal los werden.

Die selbe Prozedur wie jeden Morgen:  der Wecker klingelt, das heißt eigentlich geht ja der Radiowecker an. Erster Schlag auf die Mütze, dann der zweite. Aber heute war doch etwas anders. Ein Blick auf die Uhrzeit – sch… verpennt oder besser gesagt, es war die falsche Weckzeit eingestellt.

Raus, Hektik, los.

Sprung aufs Fahrrad, nach den ersten Metern ein komisches Geräusch – Reifen platt. Zurück, Fahrrad meines Sohnes geschnappt und schnellstens auf die Piste.

Auf exakt halbem Weg bis zur Schufterei wieder ein komisches Geräusch – na klar, Reifen platt.

Zusammenfassung: verpennt, Reifen platt, Reifen platt. Und das an einem ganz normalen Morgen.

Gibts sowas im wahren Leben wirklich? Bis gestern hätte ich mit Nein geantwortet. Bis gestern.Heute sitze ich vor meinem Blogbeitrag und lese erstaunt, was mir heute widerfahren ist. Gibts doch gar nicht!

Gibts dafür vielleicht wenigstens eine Redensart?

Nochmal Statistik

•2009/12/01 • Kommentar schreiben

Nicht ganz so zufällig fand ich heute bei Wikipedia etwas zur Wortherkunft von Statistik:
„Das Wort Statistik stammt von lateinisch statisticum „den Staat betreffend“ und ital. statista „Staatsmann“ oder „Politiker“.“

Bei DER Abstammung ist ja wohl klar, dass Statistik eher zufällig oder nur aus Versehen etwas mit Wahrheit zu tun haben kann. ;-)

Eine ganz interessante Seite zum Thema Statistik und Lügen findet Ihr hier. (Dass die Rechtschreibung der Seite etwas den Gepflogenheiten hinterherhinkt ist mit Sicherheit keine Lüge).

Statistik, Nachtrag

•2009/11/26 • Kommentar schreiben

Wie es der Zufall so will, stolpere ich heute über einen unglaublich passenden Spruch zum Thema Statistik:

Es gibt drei Arten von Lügen:
Lügen, verdammte Lügen und Statistiken. (Benjamin Disraeli)

Genial! Dem kann und will ich nichts hinzufügen.

Redensartig 10, Statistik

•2009/11/25 • 10 Kommentare

Getreu dem Motto: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, trug ich mal ein paar Daten zusammen und ließ ein beliebtes Tabellenkalkulationsprogramm für mich ein paar Diagramme erstellen. Geht total einfach, auch wenn die Ergebnisse teilweise ziemlich sinnlos sind. ;-)

Nun versucht ja jeder, sich selbst mit Hilfe von Statistiken in ein besseres Licht zu rücken. Damit das nicht zu sehr auffällt, fängt man meist mit etwas Allgemeinem an. Im Fall von Redensartig soll das z.B. ein Diagramm mit der Zeit sein, die vom Einstellen des Bildes bis zum Finden der richtigen Redewendung verging:

Statistische Ausreißer (wie Redewendung 2) werden normalerweise entfernt. Ich entschied mich für den Verbleib, damit die Trendlinie über den Abend eine leichte Verbesserung, also eine Verkürzung der benötigten Zeit anzeigt. ;-)

Floh und Kerstin haben intensiv um jede Redewendung gekämpft. Auch ich war beteiligt, wenn auch nur mit einer Lösung. Vom Einstellen bis zur Lösung vergingen in meinem Fall 17 Minuten. Macht bei genau einer Lösung einen „Mittelwert“ von …  17 Minuten. Hm, diese Statistik fällt nicht gerade zu meinen Gunsten aus:

Fast die dreifache Zeit habe ich für die eine Lösung im Vergleich zur mittleren Lösungszeit von Floh und Kerstin benötigt! Fällt mir nur ein Spruch ein: In der Ruhe liegt die Kraft, wer viel ruht, der auch viel schafft.

Jetzt kommt´s ganz schlimm (für mich). Bei dem Ratespiel ging es am Sonntag darum, wer die meisten Redewendungen den Bildern zuordnen kann. Floh geht als klare Siegerin aus dem Rennen, klar den letzten Platz belege ich. :-(

Floh hat immer noch nicht verraten, welches Mittelchen zu solch einer Form verhilft!

Lange habe ich gerätselt, welcher Statistik-Trick mich doch nicht in so einem schlechten Licht dastehen lässt. Meine kleine Statistik möchte in nun damit abrunden, die Anzahl alternativer Lösungsvorschläge von Kerstin und Floh der Anzahl meiner (selbstverständlich richtigen) Lösungen gegenüberzustellen:

Ein Beispiel:

Richtige Lösung war „Einen Schritt vor dem Abgrund stehen“.
Alternative Vorschläge:

Hochmut kommt vor dem Fall!
wer hoch steigt, fällt tief
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!
Folge einem Esel und du kommst in ein Dorf. Folge einer Ziege und du stürzt in den Abgrund.

Ich folge weder einem Esel noch einer Ziege sondern der Redewendung: In der Kürze liegt die Würze. (Hoffentlich komme ich damit nicht in den Kochtopf).

Herzlichen Dank an die treuen Seelen Kerstin und Floh. Natürlich hatte ich beim Finale auf ein paar Teilnehmer mehr gehofft, aber mit Euch zwei hochkarätigen Ratekandidatinnen war ich voll ausgelastet. Und hatte richtig Spaß! Also: Alles im Lot, Alles im grünen Bereich oder was es sonst noch für passende Redewendungen geben könnte …

Redensartig: Alles muss raus!

•2009/11/22 • 184 Kommentare

Kerstin und floh hatten in den letzten Tagen schon ein paar Redewendungen beigesteuert und sind der Meinung, dass den paar Bildern (16 Stück) binnen Minuten passende Redewendungen zugeordnet werden können. Okay, die Zeit läuft…

Bild Nr. 1 (20:02 Uhr)

20:05, erster Punkt geht an floh. Die Geschichte zum Bild:

Kew Garden bei London. Sehenswerte Flora und Fauna, unter anderem diese beiden Enten. Die eine sieht ja wie die andere aus! Gilt hier mal wieder: „Gleich und gleich gesellt sich gern“?

Bild Nr. 2 (20:07 Uhr)

20:38 Uhr. Team „floh-kerstin“ hat die Lösung. „Einen Schritt vor dem Abgrund stehen“.

Auf Vulkantour auf La Palma. Kurze Rast mit wundervollem Ausblick, vor allem nach unten – „einen Schritt vor dem Abgrund“ stehend. Alter DDR-Witz: gestern standen wir vor dem Abgrund; heute sind wir einen Schritt weiter. haha

Bild Nr. 3 (20:42)

20:56 Uhr, die Lösung: „Schnauze voll haben“.

O-Ton Tochter vor drei Jahren: Ich möchte ein Haustier, ich kümmere mich drum, hege und pflege es… O-Ton Papa drei Jahre später: Ich „habe die Schnauze voll“. Unser tierliebes Kind ist nur mit Gewalt zu bewegen, sich um das Tier zu kümmern.

Bild Nr. 4 (20:56 Uhr)

21:00 Uhr, die Lösung, natürlich: „Eulen nach Athen tragen“.

Direkt vor unserem Haus hängt seit Jahren ein Nistkasten speziell für Käuze. Leider nur ein einziges Mal ließen sich diese beeindruckenden Tiere dort nieder und zogen Ihren Nachwuchs auf. Ein kleiner Kauz saß eines Tages völlig hilflos am Waldboden und wäre sicher von irgendeinem Fiesling vernascht worden, wenn wir ihn nicht – nein, nicht nach Athen, sondern – zur nächsten Vogelstation getragen hätten. Warum sollten wir „Eulen nach Athen tragen“, wenn es bis zur helfenden Stelle nur ein paar Kilometer waren?

Bild Nr. 5 (21:04 Uhr)

21:10 Uhr, die Lösung lautet: „Ins rechte Licht rücken“

In der Oberlausitz vor zwei Jahren. Der MDR brachte eine Sendung über verschiedene sanierungsbedürftige Kirchen in Mitteldeutschland, die sich an einem Wettbewerb um Fördermittel beteiligt hatten. Das große Finale wurde live übertragen, wir waren zufällig ein paar Tage auf Urlaub dort und fieberten natürlich mit. Es hatte geholfen und „unsere“ Kirche gewann. Diese Kirche in Walddorf wurde ja auch „ins rechte Licht gerückt“.

Bild Nr. 6 (21:07)

21:12 Uhr, die Lösung: „von oben herab“.

So selbstherrlich sieht ein Kauz aus, wenn er ca. 3 m über einem Menschen haust und diesen „von oben herab“ betrachten kann.

Bild Nr. 7 (21:14 Uhr)

21:20 Uhr, die Lösung: „Auf der faulen Haut liegen“.

Ich weiß echt nicht mehr, wo ich dieses Bild geschossen habe. Aber ich war wohl schon damals beeindruckt, wie man so öffentlich „auf der faulen Haut liegen“ kann.

Bild Nr. 8 (21:22 Uhr)

21:30 Uhr, die Lösung: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“

Am Dresdner Residenzschloss wird fleißig gebaut. Ein Meilenstein war die Eröffnung des Grünen Gewölbes und aus diesem Anlass tanzte und flanierte die Tanzgruppe der Jugend-und Kunstschule Dresden vor dem Schloss in fantasievollen Kostümen. Nach dem Abschminken und dem Versuch, den goldenen Belag beim Goldschmied zu verklickern, mussten wir leider erkennen: „es ist nicht alles Gold, was glänzt“.  ;-)

Bild Nr. 9 (21:31 Uhr)

21:33 Uhr, die Lösung: „Besser schlecht gefahren, als gut gelaufen“.

Der beste Weg, die Iren und ihr Land kennenzulernen: öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Einziger Nachteil: so ein Überlandbus fährt zwar über Land, aber nicht über jeden Berg. Sonst hieße er ja Überbergbus. Na gut, wir mussten jedenfalls mit Sack und Pack ca. 5 km bis zu unserem Hostel laufen. Es nieselte, die Rucksäcke wurden immer schwerer und so ganz sicher waren wir uns nicht, ob wir uns noch auf dem richtigen Weg befänden. Rettung nahte in Form eines Traktors. Der freundlichen Einladung: dschump up (sollte wohl jump up heißen) konnten wir nicht widerstehen, obwohl der Hänger auch vor uns schon echte Schafe transportiert hatte. Und Mist. Und ähnliches. Aber wir dachten uns: „Besser schlecht gefahren als gut gelaufen“.

Bild Nr. 10 (21:38 Uhr)

21:39 Uhr, die Lösung: „flügge werden“.

Von den Turmfalken vor meiner (ehemaligen) Arbeitsstätte hatte ich schon mal berichtet. Hier ein Bild von einem ersten Versuch, „flügge zu werden“.

Bild Nr. 11 (21:43 Uhr)

21:58 Uhr, die Lösung: „Sich selbst ein Denkmal setzen“.

Obwohl unsere Tochter ganz sicher noch keine Heldentaten vollbracht hat, bestieg sie nicht nur die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz, sondern gleich noch den verwaisten Sockel einer verschwundenen Skulptur. Ob sie sich damit „selbst ein Denkmal setzen“ wollte, ist nicht überliefert.

Bild Nr. 12 (21:59 Uhr)

22:01 Uhr, die Lösung: „Nur das Genie beherrscht das Chaos“

Aus drei mach eins. Drei Computer völlig zerlegen und daraus einen funktionierenden zu machen, dieses Chaos kann nur ein Genie beherrschen. Oder unser Sohn.

Bild Nr. 13 (22:06 Uhr)

22:16 Uhr, die Lösung: „Eiskalt erwischt“.

Ein Oktobermorgen im Riesengebirge. Das Auto dick mit Reif bedeckt. Plötzlich bringt eine Kinderhand das Eis zum Schmelzen und zwei Kinderaugen schauen ins Auto. Hätte jemand die Idee gehabt, hinter den blinden Scheiben ein Schäferstündchen zu halten, wäre er „eiskalt erwischt“ worden.

Bild Nr. 14 (22:20 Uhr)

22:28Uhr, die Lösung: „Einen Bock schießen“

Auf einer Almhütte bei Saalbach-Hinterglemm fanden wir jede Menge spaßiger Utensilien. Außer dem Jagdzubehör gab es auch ein Schnupftabakschießgerät und ein Akkordeon. Mit diesem schockte ich meinen Sohn. Ich, völlig unmusikalisch, spielte plötzlich meisterlich auf dem Instrument – er konnte es nicht fassen! Die Überraschung währte nur kurz. Die Lösung: es war ein MD-Player eingebaut, ich hatte die Play-Taste entdeckt und füllte die Hütte mit wundervollen Klängen. Tiere kamen nicht zu Schaden.

Bild Nr. 15 (22:33 Uhr)

22:50 Uhr, die Lösung: „Aufeinander abfahren“.

Spätpubertärer Sohn und hochpubertäre Tochter gemeinsam in den Tiroler Bergen. Man hält es miteinander aus, aber die Aussage, beide würden „voll aufeinander abfahren“ wäre sehr weit von den Tatsachen entfernt. Da fährt man lieber einzeln den Berg runter und wird nur vom Photoshop-spielenden Papa gemeinsam auf ein Foto gebracht.

Bild Nr. 16 (22:52 Uhr)

22:49 Uhr, die Lösung von Kerstin noch bevor das Bild erscheint: „Aus dem Rahmen fallen“. Hellseherische Fähigkeiten wurden früher ganz heiß geahndet!

Nun auch zum ultimativ letzten Bild in „Redensartig“ noch die kleine Geschichte:

Dresden, Brühlsche Terrasse. Die Jugend- und Kunstschule trägt zur Unterhaltung von Touristen und Ureinwohnern bei. Daneben ein Zelt mit Kampfparolen zwecks Erhalt des Weltkulturerbetitels. Ein paar Wochen später ist der Titel weg, wir Dresdner sind mal wieder „aus dem Rahmen gefallen“.

Knick in der Optik?

•2009/11/21 • Kommentar schreiben

Schlimm, was im Lake District, im Nordwesten Englands, abgeht. Regenfälle wie noch nie und katastrophales Hochwasser. Als Dresdner, mit der Erfahrung des Hochwassers 2002, kann ich sehr gut nachfühlen, wie es den Menschen dort geht.

Und dann schlage ich heute die Zeitung auf und sehe ein Bild, welches angeblich vor Ort gemacht wurde. Entweder habe  ich einen Knick in der Optik oder das Bild ist eine sehr schlecht gemachte Fotomontage. Im Vordergrund Wassermassen und Schlauchboote, im Hintergrund Häuser, die angeblich tief im Wasser stehen. Schaue ich mir die Wasserkante an den Häusern an, dann fällt mir ziemlich deutlich auf, dass das Wasser nie und nimmer die Häuser umspült (am besten zu sehen ganz rechts und in den Fensternischen). Also, schwerer Verdacht auf Fotomontage:

Ich denke, sowas sollte man lassen. Ich muss nicht die dramatischsten Bilder haben, vor allem keine gefälschten. Mehr (gefälschte?) Bilder hier. In der Zeitung ist das Bild größer und die Montage noch besser zu erkennen.

Redensartig, Ausverkauf

•2009/11/15 • 6 Kommentare

Heute wieder kein Redensartig, dafür aber eine großartige Ankündigung: alles muss raus!

Es fehlt einfach zu oft die Zeit der Vorbereitung für das Ratespiel, so dass ich bei einer letzten Aktion alle für das Spiel gesammelten Bilder auf einen Schlag (natürlich mit einer Redewendung versehen) unters Ratevolk werfen werde.

Geplant habe ich den Ausverkauf für nächsten Sonntag, also den 22.11.09, 20 Uhr. Sechzehn Bilder warten auf ihre Redewendung, das klingt viel für einen Abend. Aber mit großzügiger Unterstützung durch mich, im Zaum gehaltener Pingligkeit und der rechtzeitigen Präsentation der Bilder sollte es machbar sein.

Ich hoffe auf rege Teilnahme, damit es noch mal so richtig Spaß macht. Mit Rabatten kann ich beim Ausverkauf nicht winken, aber ich vergebe Preise! Na? Seid Ihr dabei?

Und hier ist sie, die rechtzeitige Vorschau auf die Bilder:

RAus

Redensartig, Folge 10: Heute nicht

•2009/11/08 • 1 Kommentar

Potentielle Ratekandidaten muss ich leider enttäuschen, bin ab heute abend dienstlich auf Achse.

Ich tauch´ dann jetzt mal ab…

Abtauchen

Redensartig, Folge 10: Verschiebung

•2009/10/31 • 3 Kommentare

Redensartig oder Schwiegermutterssiebzigstergeburtstagsfeier. Hm, lieber wäre mir ja Redensartig. Was familienpolitisch allerdings nicht vertretbar ist. Also setze ich zähneknirschend die Priorität auf Schwiemu70gebufei.

Irgendwie drängt sich mir folgender Vierzeiler von Heinz Erhardt auf:

Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann, sie auszureißen,
die neuen kamen grade recht,
um mit ihnen ins Gras zu beißen.

Hat natürlich nichts mit Schwiemu zu tun, versteht sich!  ;-)

Wie wär´s mit einem kleinen optischen Spielchen als Entschädigung für den Redensartig-Ausfall? Probiert mal, ca. 20 Sekunden auf den kleinen weißen Punkt im Bild (links über der Nase) zu stieren. So nah ran, dass es gerade noch angenehm ist. Dann die Hände vor die Augen halten, damit es schön dunkel wird.

dimitri

Reisesplitter 3

•2009/10/29 • 6 Kommentare

Ein kleiner Nachtrag zum ersten Teil unserer Urlaubsreise. In einem österreichischen Supermarkt fanden wir an der Kasse folgenden Hinweis: „Bitte die Flaschen liegend auf das Förderband legen.“ Zum Glück hatten wir keine Flaschen dabei. Ich hätte wirklich ein Problem damit, mich im Supermarkt neben die Kasse zu legen um die Flaschen auf das Förderband zu legen…

Der zweite Teil unserer Reise führte uns nach Schöppenstedt, ein kleines Städtchen in der Nähe von Wolfsburg. An jeder Ecke grüßt Till Eulenspiegel als Wandgemälde, Skulptur, Hinweisschild, Schautafel oder Blechfigur. Sogar ein ausgereiftes Eulenspiegel-Museum hat man errichtet, obwohl niemand sagen kann, ob der Typ je gelebt hat. Das Museum ist sehenswert, das Städtchen Schöppenstedt nicht. Es gibt zwar ein paar übrig gebliebene Fachwerkhäuser, aber dazwischen hässlichste Verunstaltungen. Unglaublich, wie man seiner Stadt so was antun kann. Wenigstens war es clever, durch die Eulenspiegel-Kunstwerke ein wenig von den scheußlichsten Gebäuden abzulenken.

Eulenspiegel

Wie schon erwähnt: das Museum ist sehenswert. Bevor man geht, wird man noch vor ein Rätsel gestellt. Ich fand die Lösung sehr schnell. Und erhielt auch gleich die Erklärung dafür: die meisten Kinder fänden sofort heraus, was dieses Bild darstellt. :-D

Rätsel

Zählen Kinder zu den Besuchern meines Blogs?

 

Edit, einen Tag später:

Till Eulenspiegel, leicht zerknautscht und verbogen wurde hier gezeichnet. Mir fielen zuerst die Zähne auf, der Rest war schnell drum herum gedeutet.

Wie kam es aber zu der verbogenen Ansicht? Das seht Ihr hier:

Rätsel2